Ein Teilchen des kosmischen Räderwerks


Reise- und Heilbericht von Alexander & Carolin Toskar

Von Oliver Klatt, Reiki Magazin

 

Lokah Samastah Sukhino Bhavantu. Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein. Dieses indische Gebet für den Weltfrieden hilft, in allen Lebenssituationen friedvolle Güte zu zeigen. Ausgang und Ziel unserer Heilarbeit basieren auf dem Leitsatz, an der transformierenden geistigen Arbeit teilzunehmen, die auch Tausende von Reiki-Praktizierende und andere spirituell Wirkende verrichten. Im Januar 2008 erhielten wir Gelegenheit, im Ursprungsland dieses indischen Mantras unser Bestes dafür zu geben.

 

Viele chronische Krankheiten bräuchten nicht zu sein, wenn neben Medikamenten das „Medica mente - Heilung durch den Geist“, im Vordergrund stünde. Denn: was Heilmittel mittelbar heilen, kann der Geist unmittelbar heilen. Die Geistige Aufrichtung mit Wirbelsäulenbegradigung, die wir vermitteln, erfasst den ganzen Menschen. Sie richtet seinen Geist auf, reinigt seine Seele, befreit und begradigt die Wirbelsäule. Diese Neuprogrammierung des Lebens geschieht simultan auf vielen Ebenen, woraus sich eine Heilwerdung des gesamten Herz-Verstand-Geist-Körpers entfalten kann.

 

Heilarbeit in Südindien

Das Altenheim „Sai Maa Old Age Home“ in Südindien wurde 2003 eröffnet, um armen und obdachlosen Menschen einen menschenwürdigen Lebensabend zu ermöglichen. Ein wichtiger Aspekt in der Arbeit der Projektgründerin Monika, die uns in ihr Heim einlud, ist „Hilfe zur Selbsthilfe“. In der geschmückten Gemeinschaftshalle versammelten sich ältere Frauen in bunten Saris, Männer im Dhoti, Dorfkinder und westliche Besucher in schöner, weißer Kleidung aus dem nahen Sai Baba-Ashram, um unsere Heilarbeit zu erleben. 

 

Die Heimbewohner, die tief in ihrer hinduistischen Religion, mit den zahlreichen Gottheiten, Mantras und spirituellen Praktiken, verwurzelt sind, nahmen die geistige Heilbehandlung mit viel Dankbarkeit an. Und auch die anschließend gezeigten Übungen zur Selbstbehandlung im Alltag, wie Harmonisierung der Chakras und Kräftigung der Aura, führten sie mit Hingabe und großer Selbstverständlichkeit durch. All dies geschah in einer sehr stimmungsvollen und heiteren Atmosphäre, die uns alle sehr erfüllte und eine kraftvolle Einstimmung für unsere weitere Reise nach Thailand war. Die Spendeneinnahmen durch die anwesenden Westler ermöglichen nun den weiteren Ausbau des Heimes.

 

Geistige Aufrichtung in Thailand

Bereits am nächsten Tag saßen wir mit einem Direktor des thailändischen Gesundheitsministeriums in einem Fernsehaufnahmestudio mitten in Bangkok. Die Geistige Aufrichtung entwickelt in Thailand eine Eigendynamik, die äußerst fordernd und erfüllend zugleich wirkt. In diesen Tagen kamen wir der Erfahrung, „Werkzeug einer höheren Kraft zu sein“, so nah wie nie zuvor. Das aufgezeichnete Interview war der Auftakt für ein umfangreiches Heilprogramm in der folgenden Woche: Live TV-Sendungen, Interviews, Vorträge im Gesundheitsministerium, Besuche in Krankenhäusern und Heiltage an verschiedenen Orten in Bangkok und in den Provinzen.

 

Der Direktor des thailändischen Gesundheitsministeriums, der das Ressort für alternative Heilungsweisen leitet und zahlreiche Krankenhäuser beaufsichtigt, begleitete uns, gemeinsam mit einem Kamerateam, bei dem von ihm vorbereiteten Programm. Wir fuhren in Krankenhäuser und zu Hausbesuchen bei schwerkranken Menschen, die unter dem Schutz der thailändischen Prinzessin stehen. 

Darunter ein junger Polizist, der einige Monatezuvor von malaiischen Terroristen angeschossen worden war und seitdem nicht mehr laufen konnte. Die ärztliche Diagnose lautete „Querschnittslähmung“. Besonders betroffen waren durch diesen Schicksalsschlag seine Eltern, die sehr unter ihrer eigenen Hilflosigkeit litten.

 

Zu unserer Begrüßung hob er seinen Arm, auch beide Beine konnte er nun einige Zentimeter hoch heben. Bei unserem Besuch vier Monate zuvor hatte ich bei ihm die Geistige Aufrichtung initiiert, und seitdem übernahm seine eigene Körperintelligenz verstärkt die Heilarbeit. Seine Eltern erhielten damals auch eine Reiki-Einweihung, damit sie durch das Handauflegen ihrem Sohn gegenüber ihre Liebe zum Ausdruck bringen konnten. Die Mutter des Polizisten berichtete uns nun erfreut, dass sie ihn jeden Tag behandelt hatte. Auch seine Ärzte waren mit dem Heilungsverlauf sehr zufrieden.

 

Ein weiterer Patient, der nach einem Motorradunfall im Wachkoma lag, konnte bereits einen Tag nach der Geistigen Aufrichtung erste Worte sprechen, wie uns der Gesundheitsdirektor damals mitteilte. Jetzt konnte er schon mit Hilfe einer Begleitperson laufen. Sein größter Wunsch war es, allein zu einer wichtigen Schulveranstaltung seines Sohnes gehen zu können.

 

 

Im Gesundheitsministerium

Wir hielten Vorträge im thailändischen Gesundheitsministerium (MOPH) in Bangkok. Das Interesse der weit über 200 Zuhörer an der Heilarbeit war enorm. Leitende Professoren, Ärzte und Therapeuten verfolgten die Behandlungen mit großem Interesse auf der Großleinwand.

Der Vortrag wurde über Satellit in viele asiatische Haushalte ausgestrahlt. So kamen Hunderte Hilfesuchende unmittelbar am nächsten Tag zu extra eingerichteten Heilsitzungen zum Fernsehsender. Weil andere Hilfen versagt hatten, setzten sie viel Vertrauen in uns und hofften, in der Geistigen Aufrichtung das zu finden, was ihre Seele und ihren Geist erfüllt.

Besonders bewegend war ein Vortrag über unsere Heilarbeit im Pattalung Hospital, in der Provinz, vor über 300 Ärzten und Krankenschwestern. Jeder von ihnen erhielt eine Heilkraftaktivierung, um sich selbst und seine Patienten zukünftig mit Heilenergie versorgen zu können. Sie werden nun bewusster und kraftvoller arbeiten können, wenn sie ihre Hände als Werkzeug einer kosmischen Kraft sehen, denn zu ihrem ärztlichen Wissen kann so die Führung und Hilfe von oben hinzutreten. Durch die Wirkung der Geistigen Aufrichtung können sie eine stärkere Energieanhebung in ihrer Tätigkeit erfahren. Wir lernten auch einen indischen Gynäkologen kennen, der vor und während schwieriger Operationen bei den Patienten die Hände auflegt, so dass die Operationen komplikationslos verlaufen können.

 

Ein teilnehmender, angesehener thailändischer Mönch berichtete nach seiner Wirbelsäulenaufrichtung von einem starken, sehr intensiven Energiefluss im Rückenmarkskanal. Er kannte eine ähnliche Wahrnehmung bisher nur aus der Tiefenmeditation. Zwei Fachärzte des Hospitals bestätigten anschließend die Begradigung seiner Wirbelsäule und Korrektur der axialen Verdrehung. Es ist besonders zu erwähnen, dass in Thailand bis vor wenigen Jahren lediglich den Mönchen das Ausführen von Heilbehandlungen zugestanden wurde.

 

 

Selbstheilungkräfte in uns

Wie die großen Eingeweihten wussten und lehrten, ist die göttliche Kraft in jedem von uns die schöpferische und erhaltende Frequenz, die alle Zellen und Atome durchdringt und allem zugrunde liegt. Sie ist jedoch auf Grund von Überlagerung in ihrer Präsenz schwach und begrenzt, weil im Menschen das an Kraft gewinnt, worauf er sich konzentriert. Wenn die Aufmerksamkeit mehr beim Schmerz ist, wird sich auch der Schmerz mehr ins Bewusstsein drängen.

 

Wir helfen den Menschen, diese Höheren Kräfte innerhalb ihres Körpers zu wecken und geben ihnen Hilfe zur Selbstbehandlung im Alltag. Durch das Handauflegen kann die Lebenskraft in jedes Organ und jede Zelle gelenkt werden. Wer die Selbstbehandlung täglich anwendet, kann den inneren Fluss der kosmischen Schwingungskraft deutlich fühlen. Dies ist hilfreich, um selbst die Eigeninitiative und Verantwortung für die eigene Gesundung zu übernehmen. Wir betrachten scheinbare körperliche Begrenzung - eine Behinderung oder die Beschwerden - als Materie, die umgewandelt werden soll. Krankheiten haben so gesehen den Sinn, den Menschen auf bestimmte Aspekte seiner Lebensweise hinzuweisen und ihn zum Hinterfragen anzuregen: „Wie und wofür lebe ich? Wie gehe ich mit meinen Energien und Kräften um?“

 

Das Göttliche in uns

Selbst wenn wir die geistige Transformation nicht überall realisieren können, ist es uns wichtig, immerfort dafür zu arbeiten, denn dann verwirklichen wir sie in uns selbst. Und wir erkennen uns selbst als ein kleines Teilchen des kosmischen Räderwerks. Dann haben wir die höhere Göttliche Natur nicht nur in uns selbst gefunden, sondern auch in den anderen Menschen. Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein. Mögen Kummer und Leid vergehen und dass jeder Mensch zu dem werden kann, der er wirklich ist - vollkommen, geistig, gesund. Samastah Lokah Sukhino Bhavantu.

 


Reiki Magazin 1/2009

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