Do good, feel good

DAS INTERNATIONALE WIRKEN DER STIFTUNG FÜR SPIRITUELLE GESUNDHEIT


Im Rahmen der von ihnen gegründeten Stiftung für Spirituelle Gesundheit wirken Carolin und Alexander Toskar weltweit mit der Heilweise Die Geistige Aufrichtung. Ein beeindruckendes Projekt der Stiftung ist die umfangreiche Zusammenarbeit mit dem thailändischen Gesundheitsministerium.


„Denke gut, fühle gut und handle gut“ – das ist der Weg zu Harmonie und Wohlbefinden. In der angewandten Form ,do good, feel good’ wirkt es als Vision und Mission der Stiftung für Spirituelle Gesundheit. Seit 2010 widmet sich die von uns gegründete Stiftung in uneigennütziger Weise der Förderung von Kindern und nichtselbständigen Menschen. Sie beabsichtigt, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Hilfebedürftigen und ihrer Betreuer zu erhöhen und deren Fähigkeiten zur Selbstheilung zu schulen. Die Stiftung unterstützt ausschließlich Projekte, deren Gründer wir persönlich kennen, dies erfolgt in Form von persönlichen Besuchen, Vermittlung und Anleitung in 3-Heilung sowie Spenden.

 

Ethische Prinzipien

Der Leitgedanke der Stiftung „do good, feel good“ kann auf die ethischen Prinzipien und Tugenden Satya, Dharma und Prema zurückgeführt werden.Wir wollen alle unsere Bemühungen darauf richten, diese Lebensprinzipien zu bewahren und zu entwickeln. Das ‚do good, feel good’ beschreibt die Zunahme von Energie und Positivität durch gutes Handeln. Dabei kann sich „das Gute tun“ auf den Menschen selber beziehen, also eine Aufforderung sein, sich gut und im gesund erhaltenden Sinne um sich selbst zu kümmern. Genauso ist damit aber auch gemeint, andere Menschen aktiv zu unterstützen und daraus Wohlbefinden bei sich selber entstehen zu lassen. Der Leitgedanke kann auch als Kreislauf verstanden werden, denn ist das Rad des aktiven guten Handelns erst mal angestoßen, kann aus dem „feel good“ und der zusätzlichen Energie, die daraus resultiert, ein weiteres „do good“ werden usw. 

 

Seit über zehn Jahren verbreiten wir die Geistige Aufrichtung in unseren Heilzentren. Auf regelmäßigen Heilreisen haben wir die zum Teil sehr schwierigen Lebensumstände kranker oder benachteiligter Menschen kennen gelernt, und es entstand der unmittelbare Wunsch, vor Ort zu helfen. Nach den ersten karitativen Heiltagen in Gesundheitseinrichtungen in Asien beschlossen wir, eine Stiftung zu gründen. In dieser wirken wir seitdem ehrenamtlich, und ihre Gemeinnützigkeit wurde schon wenige Wochen nach ihrer Gründung anerkannt. 

 

Gesundheitsministerium Thailand

Gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium in Thailand (Ministry of Public Health, MOPH) besuchen wir seit 2008 regelmäßig Krankenhäuser in Thailands Provinzen. Dort geben wir Patienten, Krankenschwestern und Ärzten spirituelle Heilbehandlungen und Schulungen im Geistigen Heilen. Bei den zahlreichen Besuchen haben wir viele Einblicke in das thailändische Gesundheitswesen erhalten und die professionell-fürsorgliche Patientenpflege und -betreuung sowie eine Offenheit für komplementäre Heilweisen erfahren. 

 

In den Spitälern werden wir in spezielle Abteilungen eingeladen, beispielsweise in die Neurologie zu Patienten mit Hirntraumata, in die Unfallchirurgie oder zu Patienten mit degenerativen Alterserkrankungen. Wir geben ihnen jeweils eine geistige Heilbehandlung und den Pflegern bzw. Verwandten eine Anleitung, wie sie die Lebensenergien durch Handauflegen und andere spirituelle Anwendungen erhöhen können. Oft sehen wir die Patienten bei darauf folgenden Reisen erneut und werden von den Ärzten oder den Verwandten über deren Gesundungsverlauf informiert. So konnte uns ein durch einen Genickschuss vom Hals an gelähmter Polizist bereits bei unserem zweiten Besuch, den wir ein halbes Jahr später machten, wieder persönlich begrüßen. In einem anderen Fall erwachte ein Unfallpatient noch am selben Tag unseres Besuches aus dem Wachkoma, womit die Ärzte zu diesem frühen Zeitpunkt nicht gerechnet hatten, aber sehr erfreut über diesen Umstand waren. 

 

Im Frühjahr 2015 haben wir das Regionalspital in Udonthani im Nord-Osten Thailands besucht. Ein typischer Tagesablauf: In Bangkok werden wir früh morgens von einem großen Van des Gesundheitsministeriums abgeholt, der uns zum Dun Muang National Airport bringt. Dort erwartet uns Dr. Jakkriss, der Chefinspektor des Gesundheitsministeriums und sein Team, und wir erhalten ein erstes Briefing zum Ablauf der Reise. Nach einem kurzen Flug landen wir in einer der Nord- oder Süd-Provinzen Thailands und werden von dem jeweiligen Spitalteam am Flughafen abgeholt. Auf der Fahrt in die Klinik bekommen wir genauere Informationen, die Art und Anzahl der Angestellten, der Patienten und der Abteilungen betreffend, die wir besuchen werden. Die Regionalkliniken decken große Einzugsgebiete ab und müssen vor allem auch schnelle Unfallhilfe leisten. Im Udonthani werden 4.000 Patienten pro Tag versorgt und insgesamt 1.600 Mitarbeiter beschäftigt. Neben der Onkologie sind die Unfallchirurgie und 24-Stunden-Offene-Herzchirurgie wichtige Abteilungen. 

„In Thailand müssen viele der staatlichen Krankenhäuser mit einem geringen Etat und Mitteln auskommen. Die angestellten Kranken-schwestern und Ärzte arbeiten sehr hart, tun dies jedoch dennoch mit einer sehr guten Einstellung. Die Situation besteht so schon seit einigen Jahren und wird wohl auch noch einige Jahre so bleiben, falls sie sich nicht sogar noch verschlechtert. Sie beruht auf der sozialen Sicherheitspolitik der Thailändischen Regierung. Das heißt, dass jeder Thai eine kostenfreie Versorgung an den öffentlichen Krankenhäusern erhält, wenn er erkrankt. Obwohl die Mitarbeiter so ausgelastet sind, bemühen sie sich, bessere Lösungen zu finden. Die konventionelle Schulmedizin kann den Menschen zwar unter manchen Bedingungen helfen, aber viele werden, wenn sie ausschließlich Arzneimittel einnehmen, auch nicht geheilt.

 

Als Generalinspekteur der Süd-Region habe ich Alexander und Carolin Toskar an die großen Hospitäler meiner Region gebracht, damit sie die Ärzte und Krankenschwestern schulen bzw. ausbilden. Wir waren in den Regionalkrankenhäusern in Pattalung und Nakornsrithammarat sowie in Chumporn, Trang und in vielen mehr. Und als sich mein Gebiet auf die Zentral-Region erweiterte, gaben wir noch mehr Workshops in Nonthaburi, Lopburi, Saraburi. Viele Ärzte und Krankenschwestern waren begeistert von den Schulungen, und einige konnten den Patienten sehr helfen. Viele Wunder geschahen, und sie durften die Erfolge mit ihren eigenen Augen sehen. Insbesondere diejenigen, die viel geübt hatten, erhielten noch bessere Resultate. Und das aus eigener Erfahrung.

 

Meiner Meinung nach, als Chef der Generalinspekteure, der alle Gebiete des Landes überprüft, ist das, was Alexander Toskar und seine Frau Carolin den Menschen in Thailand und vielen anderen Menschen weltweit geben, viel mehr als man sich vorstellen kann. Ich danke beiden für das, was sie für unser Krankenhauspersonal getan haben. Und unsere Patienten profitieren wiederum durch die von ihnen geschulten Ärzte und Krankenschwestern. Nochmals danke, für das was sie in den letzten zehn Jahren getan haben und in Zukunft für uns tun werden.”

 

Dr. Jakkriss. Bhumisawasdi

Chief of Inspector General Ministry of Public Health

Thailand 

Ein Tag im Spital

Um 9 Uhr beginnt unser Programm. Im Vortragsaal sind über 300 Krankenschwestern und Ärzte versammelt und wir werden offiziell durch die Direktion der Klinik begrüßt. Begleitet durch die Übersetzung und Erläuterungen von Dr. Jakkriss, erfahren die Teilnehmer von der Geistigen Aufrichtung und lernen im anschließenden Workshop die Prinzipien der 3-Heilung kennen und wie sie diese in ihrer Arbeit mit den Patienten unterstützend einsetzen können. Ein Film-Team zeichnet jeden Teil des Besuches auf, und diese Dokumentationen werden im thailändischen Fernsehen gezeigt und als Schulungsvideo für weitere Krankenhäuser genutzt. 

Zunächst stellen wir in einer Podiumsrunde und interaktiven Präsentation das Geistige Heilen vor. Wir berichten über unsere Erfahrungen als Heiler und die Zusammenhänge, die wir zwischen Gesundheit, Bewusstsein und der spirituellen Wirbelsäule sehen. Im Anschluss wird „die Geistige Aufrichtung“ vorgeführt und live auf einer großen Leinwand übertragen. Der Andrang und das Interesse ist jedes Mal hoch, wenn es darum geht, zwei bis drei Personen als Vorführperson auszuwählen. Nachdem die Auswirkungen der Geistigen Kräfte für alle sichtbar geworden sind, erhalten nun alle Mitarbeiter eine geistige Heilbehandlung. Wir gehen durch die Tischreihen im Vortragssaal zu den Krankenschwestern mit ihren weißen Hauben oder, wenn es mehr als 200 Teilnehmer sind, kommen sie in Reihen zu uns ans Podium und erhalten dort die Energieübertragung und eine Heilkraftanbindung mit Aktivierung der Handchakras. 

 

Nach einer kurzen Mittagspause beginnt dann der 3-Heilung-Workshop. Wir vermitteln den Ärzten und Krankenschwestern verschiedene Wege, wie sie durch Handauflegen die drei Ebenen von Körper-Seele-Geist in Harmonie bringen und mit Heilkraft aufladen können. Den Thai ist das Prinzip der Chakras und Energiebahnen grundsätzlich vertraut, doch die praktische Anwendung ist neu für sie. So sind sie mit großer Begeisterung dabei, wenn es darum geht, sich selber zu behandeln und in Partnerübungen Heilenergien aktiv anderen zu übertragen. Immer wieder hören wir, wie gut es ihnen tut, sich nach den vielen Herausforderungen ihres gebenden Berufes wieder um die eigene Gesundheit zu kümmern und die wohltuenden Auswirkungen zu spüren. 

Nach jeder Übung werden viele Fragen gestellt und auch immer wieder Fallbeispiele von Patienten geschildert und mit uns geklärt, wie man in bestimmten Fällen vorgehen und helfen könnte. Am Abend beenden wir den lebendigen Tag mit einer ruhigen, geführten Meditation in einem großen Heilkreis. Noch viele Wochen nach den Workshops erhalten wir E-Mails und Nachrichten der teilnehmenden Ärzte und Krankenschwestern, die uns Fragen stellen oder von ihren anschließenden Erfahrungen berichten. So schreibt Amporn Pornpongsuriya, Krankenschwester im Pranangklao Hospital, Nonthaburi Provinz: „Ich bin so froh, dass ich an dem Heilerworkshop teilnehmen durfte. (...) Ich bedanke mich dafür, eine so erstaunliche komplementäre Heilweise erlernt zu haben, die ich zur Behandlung meiner Patienten einsetzen kann.“  

 

Das Waisenheim in Pattaya

Im Pattaya Waisenheim finden Kinder ein Zuhause, deren Familien sich aus den unterschiedlichsten Gründen nicht mehr um sie kümmern können. Ohne die Unterstützung durch das Heim wären viele von ihnen obdachlos oder Opfer von Menschenhandel. Im Waisenheim leben im Durchschnitt 160 Kinder, vom Säuglings- bis zum Studentenalter. ermöglicht allen Kindern eine Schulausbildung und begleitet sie, bis sie eine feste Anstellung finden und für sich selbst sorgen können. Viele von ihnen können sogar ein Studium absolvieren. 

Direkt neben dem Kinderheim und dazu gehörend liegt die Sotpattana School for the Deafs, die Gehörlosenschule. Während ihrer zweijährigen Vorschulzeit lernen die Kinder, neben Kunst und Arithmetik, das Lesen und Schreiben der offiziellen thailändischen Zeichensprache, sodass es ihnen möglich ist, sich mit Freunden, Lehrern und ihren Familien zu verständigen.

Bei unseren Besuchen im Pattaya Orphanage verbringen wir immer eine fröhliche und sinnerfüllte Zeit mit den Kindern, den autistischen und tauben Kindern und ihren Betreuerinnen. Auf einem weitläufigen, von Bäumen beschatteten Gelände werden wir nach unserer zweistündigen Autofahrt aus Bangkok von Khun Toy, Frau Radchada Chomjinda, der Heimleiterin, herzlich empfangen. Gerne stellt sie uns gleich die neuen Volontäre aus Europa vor, die für ein bis zwei Jahre mithelfen. Alles ist sehr ansprechend und farbenfroh gestaltet, und offenkundig wird hier sehr darauf geachtet, dass alles in einem guten, gepflegten Zustand ist. Auch die technischen und elektronischen Geräte werden, wann immer möglich, auf den neuesten Stand gebracht. Mit einer Spende unserer Stiftung konnten so zum Beispiel die marode gewordenen Wassertanks des Heims durch neue Stahltanks ersetzt werden. Mit einer anderen Spende wurde den Kindern ein Sommersprachcamp ermöglicht, und es wurden neue Computer für die Schule gekauft.

 

Dieses Jahr durften wir erstmalig die Säuglingsstation besuchen. Die Kleinen liegen in 20 bis 30 Gitter-bettchen, die überall im Raum verteilt sind. An fast jedem Bett steht eine der Betreuerinnen, die die Kinder füttern, mit ihnen spielen oder sie in den Schlaf streicheln. Einige sind bereits zur Adoption frei geben, andere warten noch auf neue Eltern, die meistens aus Deutschland und Dänemark stammen. 

In dem Moment, wo wir ihnen die Hände auf den Bauch und das Herz-Chakra auflegen und Heilenergie übertragen, zeigen sie ein Lächeln und freuen sich sichtlich über die Wärme und Zuwendung. Wir gehen durch die ganze Station und besuchen jeden der kleinen Bewohner des Heims. Da die Energie der Geistigen Aufrichtung unserer Erfahrung nach bis in die vorgeburtliche Zeit einwirkt und zurückliegende Traumata und Schocks auflockert, erfahren die Kinder so eine große Unterstützung auf ihrem Weg in ein neues Leben. 

 

Ausgelassene Stimmung

Wir gehen weiter in den großen Spielraum, wo uns 70 Waisen, davon 30 taube Kinder, im Alter von 3 bis 9 Jahren erwarten. Es herrscht eine heitere, ausgelassene Stimmung. Gleich zu Beginn erhält jedes Kind ein energetisiertes ‚do good, feel good’ T-Shirt. Ein kleiner Junge, den wir jedes Jahr wieder sehen, kommt auf uns zugelaufen und erzählt uns ganz aufgeregt in gebrochenem Englisch, dass das Shirt immer sehr gut für ihn war, wenn er Bauchweh hatte oder traurig war. Jedes Jahr bringen wir eine andere Farbe mit, und so kennen viele Kinder diesen kleinen Brauch bereits und streifen sich sofort ihre neuen Shirts über. Der ganze Raum leuchtet mit den bunt gekleideten Kindern und den Helferinnen in einer fröhlichen Heilfarbe. 

 

Wir begrüßen die Kinder und erklären ihnen kurz den Ablauf unseres Besuches. Die Betreuerinnen übersetzen simultan in Thai und in die Gebärdensprache. Zunächst gehen wir durch den Kreis und aktivieren die Energiezentren in ihren Händen. Alle genießen diese Begegnung sichtlich, und ihre Hingabe ist auf den Gesichtern gut zu erkennen. 

Anschließend zeigen uns die Kinder, wie gut sie seit unserem letzten Besuch geübt haben, im Schneidersitz zu meditieren. Sie behandeln den Kopf, die Herzebene und das Sonnengeflecht. Und als sie spüren, wie gut ihnen diese Energie in ihrem eigenen Körper tut, legen sie intuitiv die Hände bei ihrem Nachbarkind auf und lassen auch dort ganz spielerisch die Energien strömen. Ganz nach dem Motto: Do good, feel good.

 

„Danke für die wunderbare Heilenergie!“

Khun Toy, die Heimleiterin, schrieb uns nach unserem ersten Besuch: „Dies ist das erste Mal überhaupt, dass das Waisenhaus jemandem wie Ihnen und Ihrem Mann erlaubt hat, Heilungen für unsere Kinder durchführen. Dies ist etwas ganz Neues für die Kinder und die Lehrer. Wir sind zutiefst dankbar, dass Sie beide uns Ihre Zeit und Wissen geschenkt haben. Obwohl die Kinder taub sind und unsere Kleinen noch sehr jung, haben sie zu unserer großen Überraschung sehr konzentriert an der Sitzung teilgenommen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung und wunderbare Heilenergie.”

 

Unsere Freundin Vicky, die das Waisenheim seit seiner Gründung im Jahr 1972 kennt und uns das Projekt als förderungswürdig empfohlen hatte, war ebenfalls sehr ergriffen von diesem gemeinsamen Erlebnis mit den Kindern: „Das war die berührendste, glücklichste und heilsamste Erfahrung seit sehr langer Zeit!“ 

Das Glück und die Fröhlichkeit in den Augen dieser Kinder begleiten uns jedes Mal noch lange und bis nach Europa zurück. Und wir sind dankbar, dass es für die Kinder trotz ihrer schwierigen Lebensgeschichte einen so guten, harmonischen Ort und viel Hoffnung gibt.